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Eintrag vom 19.12.2016

So lassen sich Perlweiß-Töne reparieren

Seitdem die Lackfarbe Weiß wieder modern ist, haben manche Automobilhersteller besondere Effekte auf den Markt gebracht. Diese Perlglanz-Lackierungen stellen Lackierbetriebe vor besondere Herausforderungen.
 
Zu den bekanntesten Lackierungen in diesem Bereich zählen „Mineral White“ von BMW oder auch das „Mystic White“ aus dem Hause Mercedes-Benz. Beiden Perlglanz-Lackierungen ist gemeinsam, dass aufgrund des Arbeitens mit verschiedenen Schichten besondere Farbeffekte entstehen.
 
Für die Reparatur ist die so genannte Effektschicht entscheidend. Um diese eins zu eins zu treffen, empfehlen Experten das Anfertigen von Farbmustern, bevor es ans Lackieren geht. Die Vorgehensweise sieht vor, dass zunächst mit dem Grundfarbton gearbeitet wird und dann jeweils ein, zwei oder drei Effektgänge aufgetragen werden. Anhand der so entstehenden drei Farbmuster lässt sich die Übereinstimmung mit dem Original feststellen. Dabei darf keinesfalls die Beschriftung der Musterbleche vergessen werden, weil sonst schnell Durcheinander entsteht und die Zuordnung nicht mehr gelingt.
 
Bei der eigentlichen Lackierung ist darauf zu achten, dass Karosserieteile stets zusammen lackiert werden. Eine Beilackierung ist in nahezu allen Fällen unerlässlich und sowohl Staub als auch Spritznebel müssen besonders gründlich entfernt werden.
 
Zuletzt arbeitet man bei Effektschichten vom Außenbereich nach innen. Hier sollten exakt so viele Spritzgänge stattfinden, wie bei dem Musterstück, das dem Original am nächsten kam, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Die Arbeit mit weißen Perlglanz-Lackierungen bleibt jedoch eine Herausforderung.
 
Quelle: http://www.lackiererblatt.de/themen/reparatur-technik/schwieriger-effekt/

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