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Eintrag vom 12.09.2016

Autolackierer: Kooperation mit Autohäusern kann sich lohnen

Zugegeben: die Attraktivität der Zusammenarbeit zwischen einer Lackierwerkstatt und einem Autohaus ist umstritten. Nach Ansicht mancher Unternehmen handelt es sich jedoch um ein interessantes zweites Standbein neben dem reinen Geschäft mit den Versicherungen.
 
Relevant ist in diesem Kontext vor allem die Frage nach der konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit. Manche Lackierbetriebe fühlen sich in diesem Zusammenhang in die Rolle eines Subunternehmers gedrängt, was allerdings nicht sein muss. Sicherlich waren hier und da hohe Rabatte erforderlich, doch hat sich diese Situation durch die Schadenssteuerung relativiert.
 
Wichtig ist vor jeder Verhandlung mit einem Autohaus, dass ein Lackierbetrieb Argumente für die Zusammenarbeit sammelt und sich gut auf das Gespräch vorbereitet. So kann der Lackierer ein hohes Volumen an Ersatzteilen einbringen, die direkt beim Autohaus gekauft werden und zudem seine Ersatzwagen über den Kooperationspartner beziehen.
 
Entscheidend ist zudem, bereits in der Akquise von einer Partnerschaft zu reden und nicht in die Rolle des Bittstellers zu schlüpfen. Zudem sollte für die eigenen Vorteile geworben werden, die unter anderem in unbedingter Professionalität und Termintreue bestehen können. Da mehr und mehr Fahrzeuge im Zuge der Digitalisierung und Herstellerpolicen in die Autohäuser gebracht werden, dort jedoch kaum neue Lackierkapazitäten aufgebaut wurden, existiert auch in Zukunft ein entsprechendes Volumen, das weitergegeben werden kann.
 
Quelle: http://www.lackiererblatt.de/themen/schaden-management/kooperationen-anbieten/

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