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Eintrag vom 22.04.2014

Absenkung des allgemeinen Staubgrenzwertes: Was bedeutet das?

Im November 2013 überarbeitete der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS 900): In der aktuellen Fassung, gültig ab 2014, gilt ein neuer Grenzwert für alveolengängigen Staub. Nachdem dieser zuletzt 2001 von 6 auf 3 mg/m³ reduziert worden war, liegt er jetzt bei 1,25 mg/m³. Alle Arbeitsstätten, Anlagen und Betriebsmittel müssen technisch dem neuen Grenzwert angepasst werden. Für die Umsetzung der neuen Regel wird eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2018 gewährt.

Fazit für den Arbeitsplatz?
Staubbelastete Arbeitsplätze müssen nach Inkrafttreten der neuen TRGS 900 erneut überprüft werden: Eventuell sind höhere Schutzmaßnahmen erforderlich als bisher. Ein Angestellter in der Metallindustrie, der an seinem Arbeitsplatz einer Staubbelastung von 15 mg/m³ ausgesetzt ist, muss nun beispielsweise von der alten Atemschutzmaske Schutzstufe FFP2 auf die höhere Schutzstufe FFP3 wechseln. Zudem könnte Atemschutz in Bereichen notwendig werden, in denen bisher keiner getragen werden musste.

Grenzwerte entwickeln sich – und das ist gut so!
Der allgemeine Staubgrenzwert – festgelegt in der TRGS 900 – berücksichtigt arbeitsmedizinische und toxikologische Aspekte und soll den Arbeitsplatz für den einzelnen Mitarbeiter sicherer machen. Die stetige Anpassung bzw. Reduzierung der Grenzwerte entsprechend der modernen wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten verursacht sicherlich einen Aufwand in der Praxis, bedeutet aber gleichzeitig einen großen Gewinn für die Gesundheit am Arbeitsplatz!

Autolack Burmeister & 3M – als Experte für Atemschutz – berät und unterstützt gern bei dieser wichtigen Umstellung. Sprechen Sie uns an!

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