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Eintrag vom 22.03.2016

3M

Das US-Unternehmen 3M übernimmt künftig den Vertrieb für die Produkte aus dem Hause
Festool Automotive Systems. Die beiden Unternehmen begründen ihre Zusammenarbeit
mit der stärkeren Vertriebsstruktur bei 3M und damit verbundenen Chancen im
Automotive-Bereich.
Nach aktuellem Stand soll die Marke Festool dabei bestehen und auch die
Weiterentwicklung und der Service unverändert bleiben. Die Übergabe an 3M soll noch in
diesem Jahr für den nordamerikanischen Markt gültig sein und 2017 dann auch Europa und
Deutschland betreffen. Im Fokus stehen dabei Systemlösungen aus den Bereichen Schleifen
und Polieren.

Interessant ist in diesem Kontext sicherlich die Frage, ob 3M irgendwann komplett die
Verantwortung für die Festool-Produkte übernimmt und diese unter eigenem Label
vertreibt. Offensichtlich existieren derzeit noch keine diesbezüglichen Pläne, wobei
allerdings deutlich über ein gänzlich neues Vertriebskonzept durch 3M gesprochen wird. Des
Weiteren dürfen sich die K&L-Betriebe ab dem kommenden Jahr darauf einstellen, dass die
Verkaufsberater und Techniker von 3M Ihre direkten Ansprechpartner sind und Festool nur
noch den Geräte- und Reparaturservice aufrecht erhält.

Mit 90.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz in Höhe von 31,8 Milliarden US-Dollar
(2014) ist 3M einer der „Big Player“ in der Lackierbranche. Der Mischkonzern existiert
bereits seit 1902 und bietet insgesamt mehr als 50.000 Produkte. Hinter der Abkürzung
versteckt sich die Minnesota Mining and Manufacturing.

Quelle: http://colornews.de/markt/hersteller/automotive-warum-uebergibt-festoolautomotive-
systems-den-vertrieb-an-3m

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